Vermittlungsablauf
Schritt 1: Selbstauskunft
Du hast Interesse an einem Hund? Dann ist der erste Schritt immer das Ausfüllen unserer Selbstauskunft über die Website. Dieser Schritt gilt sowohl für zukünftige Pflegestellen als auch für Interessent*innen, die einem Hund ein endgültiges Zuhause geben möchten. Nach Eingang der Selbstauskunft melden wir uns bei dir und besprechen die nächsten Schritte.
Schritt 2 – Telefonat
In diesem Telefonat möchten wir ein besseres Gefühl für eure Lebensumstände bekommen, zum Beispiel Wohnsituation, vorhandene Außenflächen, Haushaltsgröße sowie vorhandene Haustiere und deren Charakter. Viele Informationen stehen bereits in der Selbstauskunft. Trotzdem ist ein persönliches Gespräch wichtig, um besser einschätzen zu können, ob der ausgewählte Hund vom Charakter und Wesen zu eurem Alltag passt. Gleichzeitig habt ihr die Möglichkeit, Fragen zum Hund, zum Verein oder zum Vermittlungsablauf zu stellen. Solltet ihr euch nicht auf einen konkreten Hund beworben haben, besprechen wir gemeinsam, wie wir bei der Suche nach einem passenden Hund weiter vorgehen. Bei einer Vermittlung über eine Pflegestelle stellen wir außerdem den Kontakt zur Pflegestelle her, damit ein erstes Kennenlernen organisiert werden kann.
Schritt 3 - das Kennenlernen (nur Endstellen)
Wenn das Telefonat positiv verläuft und wir gemeinsam ein gutes Gefühl haben, stellen wir den Kontakt zur Pflegestelle her. Anschließend wird ein Kennenlernen zwischen euch und der Pflegestelle organisiert. Da wir Hunde grundsätzlich über Pflegestellen vermitteln, haben Interessent*innen immer die Möglichkeit, den Hund vor einer endgültigen Entscheidung persönlich kennenzulernen. Ohne ein vorheriges Kennenlernen, findet keiner Vermittlung statt. Hunde, die sich noch in Rumänien befinden, reisen zunächst auf eine Pflegestelle nach Deutschland und werden erst von dort aus in eine Endstelle vermittelt.
Schritt 4: Vorkontrolle
Wenn die vorherigen Schritte im Vermittlungsprozess positiv verlaufen sind, folgt die Vorkontrolle bei euch zu Hause. Bei Endstellen findet die Vorkontrolle nach dem Kennenlernen mit dem Hund statt. Bei Pflegestellen ist die Vorkontrolle ebenfalls verpflichtend und erfolgt im Rahmen des Aufnahmeprozesses. Zum vereinbarten Termin kommt diese Person zu euch nach Hause und schaut sich die Wohnsituation an, inklusive aller Räume sowie - falls vorhanden - Garten oder Balkon. Anschließend findet ein gemeinsames Gespräch statt, in dem offene Fragen geklärt und wichtige Themen rund um die Haltung und den Alltag mit Hund besprochen werden.
Für die Vorkontrolle gilt:
Alle im Haushalt lebenden Personen sowie - wenn vorhanden - wichtige Betreuungspersonen sollten anwesend sein. Die Vorkontrolle findet in der Wohnung oder dem Haus statt, in dem der Hund später leben wird. Es muss Zugang zu allen Räumen möglich sein. Es ist nicht notwendig, dass bereits Ausstattung für den Hund vorhanden ist.
Schritt 5: Positive Vorkontrolle
Wenn die Vorkontrolle positiv ausfällt, informieren wir euch über das Ergebnis und besprechen gemeinsam die nächsten Schritte. Ab diesem Punkt wird die Vermittlung konkreter geplant, und wir klären alle weiteren Details rund um den Ablauf, den Zeitrahmen und die Vorbereitung auf den Einzug des Hundes.
